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Lektorat

Das Lektorat ist die Basisarbeit.

Die Textredaktion ist das Schleifen des Rohdiamanten.

Das Ziel ist ein Juwel, der von innen heraus strahlt.

 

Was ist ein Korrektorat?

 

Rein sachlich wird mit der Korrektur bzw. dem Korrektorat begonnen: Alles, was man im Schriftlichen so an Fehlern machen kann, wird behoben: Orthographie, Interpunktion, Typographie und Grammatik.

 

Das fängt bei der Rechtschreibung bzw. Orthographie an. Sind alle Wörter richtig geschrieben und getrennt? Hierzu gehört auch die Überprüfung der Fachtermini sowie der Anglizismen. Beispielsweise neigen viele Leute dazu, wie im Englischen Substantive einfach einander zu reihen, die im Deutschen jedoch mit einem Bindestrich verbunden werden müssen. Dann sollte ein öfters verwendeter Begriff natürlich immer gleich geschrieben werden. So ist beispielsweise seit der Rechtschreibreform das Wort Biographie auch als Biografie korrekt, jedoch sollte nur eine Variante im Text erscheinen. Wenn es nicht anders gewünscht ist, halte ich mich hierbei an die Empfehlungen des Duden.

 

Alle Satzzeichen werden überprüft bzw. nachgetragen, wo sie fehlen. Bezüglich der Kommasetzung gibt es Fälle, in denen ein Komma optional ist. Auch hier halte ich mich an die Duden-Empfehlungen bzw. setze dort ein Komma, wo es das Verständnis des Textes erleichtert und somit die Lesefreundlichkeit erhöht.

 

Die Typographie ist ein Bereich, den ganz viele Schreiber vollkommen außer Acht lassen. Daher ist gerade hier viel Korrekturbedarf. Es handelt sich um Zeichen wie Anführungszeichen, Binde- und Gedankenstrich.

Schließlich geht es um die korrekte Grammatik, also die Zeiten, die Fälle, die Bezüge.

 

Erst die Grammatik macht einen Text verständlich. Spätestens wenn hier Fehler unberücksichtigt bleiben, wird der Leser, der den Text nicht richtig versteht, nicht mehr weiterlesen und den Autor für wenig kompetent abstempeln – was aber lediglich auf der schriftlichen Ebene richtig sein muss, nicht aber auf der fachlichen.

Doch da ein Text nicht nur aus korrekt aneinandergereihten Wörtern besteht, ist das Korrektorat in den aller seltensten Fällen ausreichend. Sie wollen ja, dass Ihr Text den Leser mitnimmt, dass er wirklich gelesen wird. Dafür muss der Inhalt auf allen Ebenen überprüft und anschließend der Stil vereinheitlicht werden. Das übernimmt das Lektorat.

 

Um Ihnen ein Angebot erstellen zu können, schicken Sie mir bitte per E-Mail Ihre Anfrage. Gerne können wir auch kurz telefonieren, um Ihr Anliegen schnellstmöglich zu klären.

 

Warum ist ein Lektorat sinnvoller?

 

Nach dem Lektorat erhalten Sie nicht nur einen korrigierten Text, sondern einen, der sich wirklich gut lesen lässt und der die Botschaft, die Sie vermitteln wollen, rüberbringen kann. Zudem gebe ich Ihnen ein fundiertes Feedback, was Sie ggf. noch verändern müssen, um einen überzeugenden, stringenten Text zu erhalten. Sollten Sie das nicht selbst übernehmen wollen oder können, wäre das Aufgabe der Textredaktion. Doch dazu später.

 

Das Wort Lektorat leitet sich aus dem Lateinischen ab. Das Wort lector, der Leser, wurde auf das Lektorieren von Manuskripten übertragen. In diesem Arbeitsschritt wird die Aussagekraft eines Textes auf allen Ebenen überprüft: Von der Argumentationslinie und dem Spannungsbogen des gesamten Schriftstücks über den Zusammenhang zum Titel bzw. zur Überschrift, vom einzelnen Kapitel über die Absätze bis hin zur Aussage eines jeden Satzes und seinem Bezug zu dem Satz davor und danach.

 

Der Fokus liegt auf dem Inhalt:

Wird die Frage, die am Anfang aufgeworfen wird, am Ende wirklich beantwortet?

Wird die Lösung, die am Anfang angekündigt wird, am Ende angeboten?

Und passt sie zu dem Problem, das dazwischen erörtert wurde?

 

Bitte senden Sie Ihren Text per E-Mail, damit ich beurteilen kann, wie umfangreich das Lektorat wird, denn jeder Text ist anders aufgrund der eingereichten Qualität, aber auch des Ziels, das Sie damit erreichen möchten. Lassen Sie uns anschließend kurz telefonieren, um das weitere Vorgehen abzustimmen.

 

Die Krönung: die Textredaktion

 

Die dritte und höchste Stufe der Textbearbeitung ist die Textredaktion. Korrektur und Lektorat sind hier inbegriffen, doch sie greift viel tiefer in den Text ein. So wie bei einem Lektorat die Lesbarkeit im Vordergrund steht, wird bei der Textredaktion die gesamte Struktur des Textes überarbeitet. Das Ziel ist dabei, den Inhalt des Textes ganz klar zum Vorschein zu bringen.

 

Der rote Faden, die Argumentationslinie, ist hierfür ganz entscheidend. Ebenso, ob Sie den Leser vom ersten Satz an für sich gewinnen können.

 

Nehmen Sie den Leser gedanklich an die Hand? Führen Sie ihn durch ihr Thema und eröffnen Sie ihm neue Sichtweisen? Begegnen Sie ihm auf Augenhöhe und stecken Sie ihn mit Ihrer Botschaft an? Wird er ihnen bis dorthin folgen können und folgen wollen, wo Sie ihn schließlich haben wollen? Welches Ziel verfolgen Sie mit ihrem Text? Lohnt es sich für Ihren Leser wirklich, bis zum Schluss durchzuhalten?

 

Sind einige dieser Fragen offen, übernehme ich für Sie diese notwendigen Änderungen, um sicherzustellen, dass Ihr Text schließlich in sich stimmig ist und den Leser fesselt.

Solch ein Vorgehen benötigt mitunter einen recht tiefen Eingriff in den Text, der Mut voraussetzt, denn es darf ja inhaltlich nichts geändert werden, sondern im Gegenteil soll der Inhalt schlicht besser zur Geltung kommen. Gleichzeitig soll es für Sie immer noch Ihr Text bleiben.

 

Für viele ist es manchmal einfacher, einen Text ganz neu zu schreiben. Ich liebe es stattdessen, den roten Faden herauszuarbeiten. Ich schleife Ihren Rohdiamanten zu einem strahlenden Juwel.

 

Um Ihr Anliegen und den notwendigen Aufwand beurteilen zu können, senden Sie mir bitte Ihren Text per E-Mail. Anschließend sollten wir kurz telefonieren, um Ihre Wünsche und Vorgaben genauer zu klären.

 

Stiefkind: Layout

 

„Das Auge isst mit.“ Das gilt auch für das Lesen, das bekanntlich mit dem Auge geschieht. Das Layout umfasst die Gestaltung des Textes hinsichtlich Aufteilung auf der Seite, Formatierung der Überschriften, des Fließtextes und der Zusätze wie eingeschobene Zitate, Beschriftungen von Bildern, Aufzählungen etc. In der Regel gilt, je einfacher, desto ruhiger für das Auge. Der Leser wird nicht durch Unstimmigkeiten abgelenkt und kann sich ganz auf den Inhalt des Textes konzentrieren. Daher ist das Layout ein Must-have, das am besten niemand bemerken.

 

Im Umkehrschluss zeugt ein gutes Layout ebenso von Professionalität wie ein gut geschriebener Text. Sie sollten also nichts dem Zufall überlassen und Ihre Profession mit spielerischer Leichtigkeit vermitteln wie ein Akrobat beim Hochseilakt. Die Frage ist, wie schaffen Sie es, dass auch Ihre Leser den Atem anhalten, wenn Sie ihren Text lesen, und am Ende vor Begeisterung außer sich sind?